Zentralkomitee der Katholiken

Katholische Laien vom Zeitgeist besoffen: statt Jesus- das Gender-Mainstreaming

Schon allein der Name ‚ZdK‘, ‚Zentralkomitee der Katholiken‘:soll er bedeuten, dass wir katholische Laien nicht wüssten, wer Jesus ist und wie er in seinen Sakramenten zu finden ist? Und wir sozusagen ein ‚Zentralorgan‘ bräuchten, dass uns bevormundet?

Wenn das ZdK wenigstens eine Hilfe wäre, wenn es um die Unterscheidung der Geister geht. Zum Gender-Mainstreaming gibt das ZdK einen Flyer heraus: ZdK zum Gender-Mainstreaming

Zuerst wird behauptet, es gäbe einen Unterschied zwischen ‚Sex‘ als biologischem Geschlecht und dem ‚Gender‘ als gesellschaftliche Rolle, weshalb man diese Unterschiede festhalten müsste.

Das Papier stellt sich die Frage:

Und wie hängen Sex und Gender zusammen?

Und das ZdK bleibt sogleich eine Antwort schuldig. Allen Ernstes heißt es:

Neuere Forschungen zeigen, dass sich dies nur schwer positiv beschreiben lässt.

Was jetzt? Gibt es ein Problem? Was ist ein Problem, dass sich

nur schwer positiv beschreiben lässt?

Also, nach der katholischen Lehre, wie sie im ‚Katechismus der Katholischen Kirche‘ ausgedrückt wird, gibt es nur Mann oder Frau:

Mann und Frau sind erschaffen, das heißt gottgewollt in vollkommener Gleichheit einerseits als menschliche Personen, andererseits in ihrem Mannsein und Frausein.(KKK 369)

Gottes Ebenbildlichkeit spiegelt nur ein Mann oder eine Frau wider, die ihre Geschlechtlichkeit im Einklang mit Gottes Geboten leben.

Eine Geschlechtsumwandlung ändert an der biologischen Zugehörigkeit nichts, da das ursprüngliche Geschlecht, mit dem ein Mensch erschaffen wurde, gilt.

Auf diesen eindeutigen Sachverhalt hatte der Vatikan vor einigen Jahren hingewiesen. kath.net schreibt zu Recht ( Vatikan zu Geschlechtsumwandlung  ):

Ein Mann bleibt ein Mann, eine Frau bleibt eine Frau – egal, wie der Körper ‚zugerichtet‘ wird.

Weil ein Mensch willentlich seine Geschöpflichkeit als Mann oder Frau willentlich annehmen muss, um sie zu leben, ist eine Person, die den Schöpfungsplan nicht annimmt, einer ungeordneten Neigung unterworfen.

Menschen, die ihr Geschlecht umwandeln, sind weder

zum Sakrament der Ehe, zum Priestertum oder zum Ordensleben zugelassen (ebd.)

Der tiefste Grund liegt darin zugrunde, dass Leib und Seele eine Einheit bilden, wie der ‚Katechismus‘ ausführt:

Die Einheit von Seele und Leib ist so tief, daß man die Seele als die ‚Form‘ des Leibes zu betrachten hat, das heißt die Geistseele bewirkt, daß der aus Materie gebildete Leib ein lebendiger menschlicher Leib ist. Im Menschen sind Geist und Materie nicht zwei vereinte Naturen, sondern ihre Einheit bildet eine einzige Natur.

Mit einem Wort: es gibt im besten Sinne zwischen Sex und Gender keinen Unterschied, es sei denn, es gibt Abirrungen, die verwerflich sind.

Was aber will das ZdK? Es will genau das Gegenteil, nämlich der katholischen Lehre widersprechen.

Maria wird immerhin im ZdK-Flyer

Gottesmutter

genannt; sie ist also die Mutter schlechthin. In vollkommenem Gehorsam gab sie Gott dem Vater ihr Ja-Wort, ihr Fiat – um Mutter werden zu können!

Wir preisen die Jungfrau Maria selig – als Urbild des Frauseins: fruchtbar als Mutter! Alle vier Dogmen beziehen sich auf diese Tatsache.

Den Frauenhassern des ZdK ist das zu wenig: Mutterschaft, Windeln – und die Abhängigkeit vom ernährenden Gatten – da geht mehr. Maria soll sein

Prophetin der Gerechtigkeit. Dies ermutigt Frauen heute, an ihren konkreten Lebensorten für Gerechtigkeit einzustehen.

Zwei Jahrtausende wurde Maria als Urbild all derjenigen gesehen, die ihr Leben selbstlos aufopfern – wie es viele Männer als Märtyrer auch taten.

Nein, es reicht nicht, in selbstlosem Mut sein Leben zu schenken – man muss sich auch noch selbst dabei beweihräuchern – als

Prophetin der Gerechtigkeit.

Au backe!