Marienverehrung: von Maria selbst vorhergesagt

Maria sagt im ‚Magnificat‘ ihre eigene Verehrung voraus

Wenn das kein Gottesbeweis durch Prophetie (Voraussage der Zukunft) ist! Die Heilige Jungfrau singt für Gott ein Liebeslied, das so genannte ‚Magnificat‘, als sie ihre Base Elisabeth besucht. Sie ist gerade mit ihrem Sohn Jesus Christus schwanger und lobt den Gott Israels:

Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Dieser Satz findet sich in der Heiligen Schrift, der Bibel, beim Evangelisten Lukas im 1.Kapitel, Vers 48b (Neues Testament).

Darin bekundet eine junge Frau von zwölf Jahren (!), dass sie viele Geschlechter von Menschen später einmal gerade dafür, den Sohn Gottes geboren zu haben, preisen werden.

Das ist unerhört: jemand sagt von sich selbst, er werde dereinst einmal

selig

gepriesen, also bejubelt, werden. Und diese wagemutige Jungfrau kann diese Verehrung noch nicht einmal selbst beeinflussen.

Denn: im Neuen Testament ist praktisch nur von ihrem Sohn Jesus die Rede. Keine einzige Schrift der 27 überlieferten ist Maria gewidmet, nicht eine: kaum zehn Sätze finden sich, in denen ihr Leben erwähnt wird – nur im Zusammenhang mit dem Sohn Gottes.

Wenn die Marienverehrung, die eine absolute weltweite Tatsache ist, nicht mit natürlichen Argumente verstanden werden kann, dann muss sich übernatürlich zu verstehen sein, oder?