Das Grabtuch von Turin

Wunder über Wunder: entscheidende Indizien für die Auferstehung

Der Historiker und Publizist Michael Hesemann hat in einem guten Kath.net-Artikel Indizien genannt, die unwiderleglich sind: im Link zu kath.net Hesemann zum Turiner Grabtuch.

Hier sind die Haupthinweise zur Auferstehung Jesu, die das Turiner Grabtuch enthält:

  1. 91 Pollen der ‚Dornigen Distel‘:

Fast die Hälfte der auf dem Tuch entdeckten Pollen, nämlich 91, stammten von einer einzigen Pflanze, der „Dornigen Diestel“, lateinisch: Gundelia tournefortii. Sie wächst in einem breiten Streifen von der Türkei bis ins Persische Hochland und, nach Süden hin, bis ins Bergland von Juda. Umso erstaunlicher war, als der israelische Botaniker Prof. Avinoam Danin auf dem Grabtuch auch noch Abdrücke dieser Diestelart entdeckte. Zudem stieß er auf Abdrücke und Pollen einer weiteren Pflanze, dem „Buschigen Jochblatt“, lat. Zygophyllum dumosum. Sie kommt nur auf dem Sinai, in der Negev und rund um das Tote Meer vor. Es gibt nur einen einzigen Ort auf der Welt, an dem man auf beide Pflanzen treffen kann: Der schmale Streifen von Jerusalem bis Hebron. Und: Der einzige Zeitraum, in dem beide Pflanzen blühen, sind die Monate März und April.

 

2. Rote Blutkörperchen AB:

Sie identifizierten rote Blutkörperchen und waren sogar in der Lage, die Blutgruppe zu bestimmen: AB. Sie ist in Europa extrem selten, kommt aber recht häufig ausgerechnet in Israel vor. Sogar Fragmente der DNS ließen sich identifizieren. Sie wies ein Charakteristikum auf, das man als „Cohen Haplotype“ bezeichet – das genetische Merkmal von Mitgliedern der jüdischen Priestersippe, die Familiennamen wie Cohen oder Kuhn tragen und einen gemeinsamen Vorfahren hatten, der vor 3500 Jahren lebte; der Tradition nach der Mosesbruder Aaron. Der Tradition nach stammte Mariens Mutter Anna aus der Priestersippe der Leviten.

 

3. Fischgrätmuster auf dem Leinentuch

Die Textilarchäologin Dr. Mechthild Flury Lemberg stellte fest, dass das Tuch von antiker Webart ist. In der Antike wurden Leinenfäden gefärbt, bevor man sie verarbeitete, was zu Farbvariationen führte, während man im Mittelalter erst das fertiggestellte Gewebe färbte. Das Fischgrätmuster, in dem das Tuch gewoben wurde, war schon den alten Ägyptern bekannt. Die Webkantenbildung, so stellte Flury-Lemberg fest, gleicht der von Stoffen, die in den Ruinen von Masada entdeckt wurden, die die Römer 73 n.Chr. zerstörten.

 

4. Gekreuzigter Körper ist in sich selbst die Lichtquelle für Körperabdruck (Negativ)

In den USA fütterte einer der Wissenschaftler, Prof. John Jackson von der US Airforce Academy, Fotos des Grabtuchs in einen Computer der Raumfahrtbehörde NASA, der dem Zweck diente, Sondendaten vom Mars zu verarbeiten, den sogenannten VP-8. Zeile für Zeile baute am Bildschirm sich das dreidimensionale Bild eines liegenden Mannes auf! (14)

Das hieß: Es konnte weder ein Gemälde sein noch ein wie auch immer entstandenes Foto, also das Bild eines Körpers, der Licht reflektiert. Der Befund lässt sich nur dadurch erklären, dass der Körper selbst die Lichtquelle war.

Tatsächlich war das Körperbild an jenen Stellen am intensivsten, die dem Körper am nächsten kamen, während es schwächer dort ist, wo der Abstand zunahm.

 

5. Münzen auf den Augen des Toten

Auf den Augen entdeckten die Wissenschaftler kreisrunde Erhöhungen, die an Münzen erinnerten. Tatsächlich ließen sich in der Vergrößerung Zeichen und Schrift ausmachen – nämlich die Buchstaben Y CAI. Numismatiker waren in der Lage, sie einer Münze zuzuordnen, die zwischen 29 und 32 n.Chr. von Pontius Pilatus, dem Statthalter von Judäa, geprägt wurde. Ihre griechische Aufschrift lautete TibepioY KAIcapos (Tiberiou Kaisaros). Doch es gab auch Fehlprägungen zu Anfang dieser Serie. Auf ihnen war das Kaisaros versehentlich (wie Caesar) mit C geschrieben – Caisaros! Von diesen Münzen sind heute nur drei Exemplare bekannt. Sie entsprechen exakt dem Abdruck auf dem Grabtuch.

 

6. Dornenkrone: Verhöhnung eines Königs

Zu diesem Zeitpunkt, ja in der gesamten Geschichte, wurde nur ein einziger Mann mit Dornen gekrönt, bevor er gekreuzigt und begraben wurde: Jesus von Nazareth!

 

7. Geißelhiebe: 3×39 (40 weniger 1)

Zuerst erwähnen die Evangelisten die Geißelung Jesu. Die Geißelung war stets die Vorstufe zur Kreuzigung, aber wurde, um den Verurteilten nicht zu sehr zu schwächen, auf sieben Schläge reduziert. Im Fall Jesu war das anders. Pilatus wollte ihn gründlich züchtigen und dann freilassen. Weil die Römer in Judäa die Gesetze der Juden respektierten war die Strafe, wie es die Torah vorschreibt, auf „vierzig weniger einen“, also auf 39 Schläge reduziert. Diese allerdings mit der dreischwänzigen römischen Geißelpeitsche, dem flagrum, an dessen Ende Bleihanteln befestigt waren. Umso größer war das Erstaunen, als der römische Grabtuchforscher Msgr. Ricci genau 117 Geißelungswunden – 117 ist drei mal 39! -, jede in Form einer kleinen Hantel, auf dem Rücken, an den Hüften und Oberschenkeln des Mannes auf dem Grabtuch zählte. Bei der Geißelung wurde der Verurteilte an eine niedrige Säule gebunden und von zwei Liktoren aus zwei Richtungen auf ihn eingeschlagen.

 

8. Lanzenstich in die Seite

Der Tod wurde festgestellt mit dem Lanzenstich. Der Hinweis des Johannes, dabei seien „Blut und Wasser“ aus der Seite ausgetreten, wurde lange für Theologie gehalten – für einen Bezug auf die Eucharistie. Dabei ist er medizinisch präzise. Folgt man dem Winkel der Seitenwunde auf dem Grabtuch, so durchstieß die Lanze die Lunge, um den Herzvorhof zu erreichen. Dabei trat Blut in die Lunge ein, vermischte sich mit der Lungenflüssigkeit und trat, der herausgezogenen Lanze folgend, aus der Seitenwunde aus – Blut und Wasser! Beides, Blut und seröse Flüssigkeit, finden wir auf dem Grabtuch. Die Wunde schloss sich schnell wieder. Das Blut des Herzvorhofes aber sickerte weiterhin in die Lunge.

 

9. Abbild Jesu durch Verklärung in Herrlichkeit: innere Strahlung

Sicher ist: Das Grabtuch ist kein Gemälde. Sein Körperbild muss nach den Blutflecken entstanden sein, denn er setzt sich nicht unter dem Blut fort. Jeder Maler aber hätte zuerst den Corpus gemalt, dann die Blutflecken hinzugefügt. Tatsächlich sind einige der größten Künstler, darunter Albrecht Dürer, schon daran gescheitert, das Grabtuch wiederzugeben, da sie seinen Negativeffekt einfach nicht verstanden.

Es ist auch kein Abdruck. Wäre es durch Körperflüssigkeiten oder Säuren entstanden, wäre das Abbild verzerrt – wie diese Abdruckbilder zeigen.

Die Wissenschaftler des STURP-Projektes, die das Grabtuch minutiös untersuchten, stellten fest: Das Körperbild ist hauchdünn. Es existiert nur auf einer haarfeinen Schicht der obersten Fasern des Leinengewebes. Es ist das Produkt einer starken Vergilbung und Ausdörrung der Fasern. Es muss kurzfristig durch eine starke Strahlung entstanden sein. Tatsächlich berichten die Jünger, wie der Körper Jesu zu strahlen begann – nämlich im Moment der Verklärung auf dem Berg Tabor. „Sein Antlitz strahlte wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht“, heißt es bei Matthäus (17,2). Geschah ähnliches im Moment der Auferstehung?

Eine Reihe von Wissenschaftler, darunter Prof. John Jackson, Prof. Fanti, Prof. Lindner aus Karlsruhe, sind überzeugt: Das Bild muss entstanden sein, als das Tuch durch den Körper hindurchfiel, während dieser sich in Energie umwandelte und Strahlung abgab. So phantastisch das klingen mag, es erklärt perfekt den Befund: Dass die Vorderseite dreidimensionale Informationen beinhaltet, während das Rückenbild flach wirkt. Dass es keine Verzerrungen gibt. Dass sich Münzen „aufluden“ und ihren Abdruck in das Tuch brannten. Dass, wie bei einem Röntgenbild, die Fingerknochen durch den Handteller hindurch sichtbar sind. Und dass die Evangelien beschreiben, wie Jesus nach seiner Auferstehung sogar durch verschlossene Türen eintreten konnte.