Irrlehre

Schlimmer als jede andere Sünde: die Irrlehre

Jede Sünde kann vergeben werden, auch die Irrlehre, natürlich. Nur: die Irrlehre ist schlimmer, weil sie die Sünde verneint: wenn es gar keine Sünde gibt, brauchen wir auch nicht Jesus. Ganz einfach.

Jeder Kinderschänder weiß in seinem Gewissen: ich mache etwas nicht richtig. Und der Irrlehrer wiederum sagt: vielleicht ist es nicht richtig, aber es ist nicht so schlimm.

Die Mutter aller Irrlehren ist die Allversöhnungslehre, nach welcher alle Menschen, unabhängig von dem, was sie getan oder geglaubt haben, in den Himmel zu Gott kommen.

Bekannte Vertreter dieser widerlichen Auffassung sind Gelehrte wie Origines und ‚Katholiken‘ wie Hans Urs von Balthasar sowie Protestanten wie Karl Barth, Dietrich Bonhoeffer und Eberhard Jüngel (er meinte, er lehre sie nicht, aber man müsse sie annehmen, da man umgekehrt keine ewigen Höllenstrafen annehmen könne).

Irrlehrer also wiegen den Menschen im Frieden: nein, das Haus brennt nicht, es sieht nur so aus. Und: würde es brennen, was macht es schon!

Dabei hat die Irrlehre nur einen Sinn: sie leugnet die Sünde überhaupt – alles ist gut, sagt der Irrlehrer, auch wenn das Gegenteil stimmt.