Homo-Häresie auf katholisch.de

DBK-Leitmedium: Erfüllungsgehilfe der Homo-Lobby

Berlin, 16.September 2018

Wer die 389 Treffer der Suchmaschine von katholisch.de aufruft findet eines nicht: die katholische Lehre über die gleichgeschlechtliche Unzucht.

Stattdessen findet man nur Beiträge, die gelebte Homosexualität als genau nicht benennen, was gleichgeschlechtliche Sexualität ist: Todsünde!

Wahrscheinlich lässt sich dies auch viele andere Themen rund um die katholische Sexualmoral sagen: Sexualität außerhalb der Ein-Ehe von Mann und Frau ist Unzucht – nur nicht für katholisch.de!

Damit ist das wichtigste Internetmedium, das von der Deutschen Bischofskonferenz verantwortet wird, praktisch ein Trojanisches Pferd in den Reihen der Christen – und damit schlimmer als queer.de, das selbst ernannte „Zentralorgan der Homo-Lobby“.

 

  1. Beleg: Meldung über das Tagesspiegel-Interview von Familienbischof Heiner Koch vom 22.12.2017

Wie in meiner ersten Beschwerde über Erzbischof Koch vom 5.8.2018 geht es hier darum, dass der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz „eine Mitschuld der Kirche an der Geringschätzung homosexueller Partnerschaften eingeräumt“[1] hat.

Mit einem Wort: nicht der gleichgeschlechtliche unzüchtige Todsünder ist schuldig an seinem Fehlverhalten, sondern die Kirche.

Denn „bei der ‚Ehe für alle‘ sei für viele Menschen die Wertschätzung für gleichgeschlechtliche Liebe das Hauptziel gewesen“[2].

Das Hingezogen sein zum gleichen Geschlecht ist nicht eine himmelschreiende Sünde, wie in Sodom und Gomorra, sondern „Liebe“.

Nur graduell sieht er den Unterschied von heterosexuellen Ehen zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften: „Dies nivelliere Unterschiede, ‚die es aber gibt‘.“[3]

Damit soll wohl auf die Tatsache angespielt werden, dass die Ehe von Mann und Frau für eigene Kinder offen ist, gleichgeschlechtliche Partnerschaften naturgemäß allerdings nicht.[4]

 

  1. Beleg: Meldung vom 10.1.18 zur Forderung der Segnung homosexueller Paare durch Bischof Bode

Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofkonferenz, der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, schlug „als erster katholischer Bischof des Landes“[5] vor: „‘Man kann zum Beispiel über eine Segnung nachdenken – die nicht zu verwechseln ist mit einer Trauung‘“[6]

Denn: „‘Auch wenn sich die ‚Ehe für alle‘ vom Eheverständnis der Kirche unterscheide, sei diese nun politische Realität, so Bode weiter: ‚Wir müssen uns daher fragen, wie wir denjenigen begegnen, die diese Verbindung eingehen und die sich ja zum Teil auch in der Kirche engagieren. Wie begleiten wir sie pastoral und liturgisch? Wie werden wir ihnen gerecht?‘“[7]

Es muss sich um die Gerechtigkeit des Zeitgeistes handeln, die Gerechtigkeit des Evangeliums ist die Vergebung der Todsünden – nach Herzensreue, Bekenntnis und Genugtuung.

 

  1. Beleg: Meldung über die Forderung der Homo-Segnung durch Kardinal Marx

Kardinal Marx, der Erzbischof von München-Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, wird am 3.2.18 so zitiert: „Priester müssten die Situation der einzelnen Menschen ernstnehmen und sie seelsorgerlich begleiten.“[8] Und: „‘Da muss man auch ermutigen dazu, dass die Priester und Seelsorger den Menschen in den konkreten Situationen auch einen Zuspruch geben.‘ Er sehe ‚da eigentlich keine Probleme‘, so Marx.“[9]

Einschränkend meint er: „Ein generelles und weltweites ‚Ja‘ sieht Marx eigenen Worten zufolge nicht, da es sich um konkrete Einzelfälle handele. Grundsätzlich sei eine Segnung aber möglich.“[10]

So richtig es ist, jeder Diskriminierung und Herabsetzung von LGBT-Menschen zu wehren, so falsch ist es, damit offene Unzucht zu fördern.

 

  1. Beleg: Meldung zur Forderung einer „neuen Haltung zur Homosexualität“ von Kardinal Lehmann

Der ehemalige DBK-Vorsitzende und Erzbischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, wollte die Sexualmoral tiefgreifend verändern. Katholisch.de meldete im Zusammenhang mit der Familiensynode des Vatikans am 2.6.15 seine Forderung, man müsse sich „‘der Thematik der Homosexualität im Ganzen neu stellen.‘“[11]

Und er meinte, „es werde wichtig sein, dass die Kirchen hierzulande miteinander berieten und sprächen, ‚soweit dies nur möglich ist‘.“[12]

Jedem Kenner des hiesigen Protestantismus ist klar, was gemeint ist: die Angleichung der Jahrtausend alten katholischen Grundsätze an den protestantischen Zeitgeist, der schon längst die Segnung homosexueller Partnerschaften durchgesetzt hat.

[1] http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/koch-kirche-hat-homosexuelle-tief-verletzt

[2] Ebd.

[3] Ebd.

[4] Vgl. die Meldung vom 27.10.2015: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/koch-bei-homosexualitat-noch-viel-gesprachsbedarf

[5] http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bode-uber-segnung-homosexueller-paare-nachdenken

[6] Ebd.

[7] Ebd.

[8] http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/marx-halt-segnung-homosexueller-paare-fur-moglich

[9] Ebd.

[10] Ebd.

[11] http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/lehmann-fur-neue-haltung-zur-homosexualitat

[12] Ebd.