Homo-Häresie in Osnabrück

Bode: erster katholischer Bischof, der gelebte Homosexualität segnen will!

                                                                                                         Berlin, 4.November 2018

Eigentlich hätte er sofort exkommuniziert werden müssen – der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode: Offenbare gleichgeschlechtliche Schande wollte er segnen lassen! Aber in der deutschen Ortskirche ist zur Zeit alles möglich.

Nein, ein Ausrutscher war es nicht. Im Osnabrücker Bistum gibt es seit Mai 2005 einen entsprechenden Arbeitskreis, der gleich von Beginn an, ein Skandal war.

Dreizehn Jahre später ist das dicke Brett durchbohrt – und Jesus erneut am Kreuz – buchstäblich durch ‚kreuz und queer‘: lesen Sie selbst!

 

  1. Beleg: Interview mit der ‚Neuen Osnabrücker Zeitung‘ vom 10.Januar 2018[1]

Wie alle vorher genannten Bischöfe in Deutschland geht Bischof Bode nicht mehr davon aus, dass Homosexualität eine schwere Sünde ist – und stellt sich offen gegen Rom.

In einem Interview mit dem Regionalblatt seines Bistums Osnabrück ist er „Erster katholischer Bischof für Segnung homosexueller Paare“[2], wie queer.de jubelt, und sagt: „Auch wenn sich die ‚Ehe für alle‘ eindeutig vom Eheverständnis der Kirche unterscheidet, ist sie nun politische Realität. Wir müssen uns daher fragen, wie wir denjenigen begegnen, die diese Verbindung eingehen und die sich ja zum Teil auch in der Kirche engagieren. Wie begleiten wir sie pastoral und liturgisch? Wie werden wir ihnen gerecht?“[3]

Und er gibt sich selbst die Antwort: „Aber oft wird in der Kirche eine gleichgeschlechtliche Beziehung zuerst als schwere Sünde eingeordnet. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir eine Beziehung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen differenziert bewerten. Ist da nicht so viel Positives, Gutes und Richtiges, dass wir dem gerechter werden müssen? Man kann zum Beispiel über eine Segnung nachdenken – die nicht zu verwechseln ist mit einer Trauung.“[4]

Die Segnung nicht von einzelnen Menschen, sondern eines Paares, das in Zweisamkeit seine gleichgeschlechtliche Unzucht dokumentiert – von einer geweihten Amtsperson vorgenommen? Das hat es noch niemals in der Kirchengeschichte gegeben.

 

  1. Beleg: Die Brücke zur Homosexuellen-Ideologie ist der Franziskaner-Pater Thomas Abrell[5]

Der Link zum häretischen Pater führt ganz offiziell auf den Seiten des Bistums über Bistum Osnabrück / Liebe / Hilfe für alle Fälle.

Die Email-Adresse lautet bezeichnenderweise: kreuzundqueer@bistumosnabrueck.de .

Mit einem kleinen Skandal begann alles im Mai 2005 mit der Telefonseelsorge ‚homo? Phone!‘ des ‚Arbeitskreises Homosexuellenpastoral‘ – mit angeschlossenem ökumenischem Gottesdienst ‚Gay in May‘.[6]

Die Lesben- und Schwulen Union (LSU) jubelte: „Die LSU begrüßt ausdrücklich die Einrichtung eines Arbeitskreises ‚Homosexuellenpastoral‘ im Bistum Osnabrück auf Anregung des örtlichen Bischofs, Dr. Franz-Josef Bode. Endlich wird von katholisch-amtskirchlicher Seite – wenngleich auch regional begrenzt – nach außen deutlich gemacht, dass man sich mit dem Thema Homosexualität beschäftigen will und es nicht mit knappen und lapidaren ablehnenden Sätzen einfach glaubt, abhaken zu können.“[7] Leiter dieses Arbeitskreises ist Pater Abrell seit 2013.[8]

In einem Artikel am 8.Oktober 2015, also kurz vor der Familiensynode, darf er sagen: „‘Priester dürfen homosexuell sein – so lange sie diese Homosexualität nicht leben. Das ist eine Frage der Einhaltung des Zölibats, genau wie bei heterosexuellen Geistlichen. Ein Priester ohne Partner muss sich also auch als homosexuell outen dürfen, ohne dass er sein Amt verliert.“[9]

Nun, Pater Abrell hat sein Amt leider bisher noch nicht verloren.

 

 

  1. Beleg: Pater Abrell ist bestens mit Homo-Lobbyisten vernetzt[10]

Er darf sich und seine Homosexuellen-Propaganda in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte vorstellen.

Die Einladung in die katholische Einrichtung erfolgte wiederum vom Verein ‚Gay in may‘, dessen selbst ernanntes Ziel es ist: „Der Gay in May e.V. wurde im Jahr 2007 als gemeinnütziger Trägerverein für die schwul-lesbischen Kulturtage in Osnabrück gegründet. Das ehrenamtliche Team organisiert die Veranstaltungen, bindet die schwul-lesbische Infrastruktur in der Stadt in die Aktivitäten zu Gay in May ein und sorgt für eine Vernetzung der Gruppen.“[11]

In der Einladung heißt es: „Der neue Arbeitskreis des Bistums stellt sich euren Fragen — und sie (die kath. Kirche) bewegt sich doch! „Schluss mit lustig“ war vor Franziskus. Haben wir den Namen unseres Arbeitskreises gut gewählt? In „kreuz und queer“ engagieren sich pastorale MitarbeiterInnen des Bistums, alles ist noch im Werden. Aber heute haben wir ganz andere Möglichkeiten zu arbeiten als noch vor ein paar Jahren. Es tut sich was – endlich auch beim Arbeitsrecht.“[12]

 

Kurzgefasst: die Kirche lädt Homosexuelle in ihre eigenen Räume ein, um sie in ihrer Unmoral zu stärken und im kirchlichen Arbeitsrecht so zu beraten, dass es die Sünder nicht stört – wer denkt sich so etwas aus?

 

 

  1. Beleg: Fachtag Beziehungspastoral ‚Liebe. Liebende‘ am 13.Juni 2018[13]

Mit größter Selbstverständlichkeit darf dort Pater Abrell sein Unwesen treiben und einen Workshop zum Thema ‚Bin ich von Gott nicht geliebt?‘ anbieten: „Bin ich von Gott nicht geliebt? Homosexualität und Kirche AK „Kreuz und queer“ P. Thomas Abrell OFM“[14].

Den gleichen Vortrag will er wohl Mitte November 2018 im ‚Katholischen Gemeindeverband Bremen‘ nochmals halten. Offen ruft er zur Irrlehre auf: „ An den überholten Thesen, Homosexualität sei eine Krankheit oder sie sei erlernbar, kann auch eine katholische Kirche nicht mehr festhalten, deshalb sind ihre Positionen bzgl. Homosexualität auch nicht mehr haltbar. Was das für die Pastoral bedeutet, darum soll es an diesem Abend gehen.“[15]

 

  1. Beleg: Katholische Hochschulgemeinde Osnabrück[16]

Von der Homo-Propaganda für Erwachsene schlägt hier der irrlehrende Pater Abrell die Brücke zu den jungen Heranwachsenden. In der Einladung für die ‚kreuz und queer-nAcht‘ am 8.Februar 2017 heißt es: „In unserer Gesellschaft gibt es eine Vielfalt an gelebten Formen sexueller Identität. Manche davon steht quer zur kirchlichen Lehre. Gleichzeitig möchte die Kirche eine allen Menschen zugewandte Kirche sein, die Räume eröffnet für gemeinsames Leben in Normalität, unabhängig von der Sexualität eines Menschen. Im Bistum Osnabrück gibt es den Arbeitskreis „kreuz und queer“. Gemeinsam mit dessen Vertreter Bruder Thomas Abrell möchten wir in dieser nAcht dazu einladen, über das spannende und spannungsvolle Miteinander von Kirche und sexueller Vielfalt ins Gespräch zu kommen.“[17]

 

  1. Beleg: ‚neXTgender‘ in der Katholische Landjugendbewegung im Bistum Osnabrück[18]

Eigentlich ganz harmlos heißt es auf der Internetseite der KLJB unter der Überschrift ‚Unterschiedlich sind wir alle gleich‘: „Als Diözesanebene der KLJB Osnabrück möchten wir das Thema Gender Mainstreaming aufgreifen und den Begriff und seine Bedeutung für uns praxisbezogen in unsere Arbeitsfelder einbringen. Ein Ziel bei diesem Projekt und in unserer Bildungsarbeit soll die Entwicklung des ländlichen Raumes sein.“[19]

Ganz offen spricht die Zentrale der Katholischen Landjugendbewegung aus, was dahinter steckt: „Ebenso wichtig wie ein offenes Umfeld und AnsprechpartnerInnen sind Menschen, die den Jugendlichen in ihrer sexuellen Orientierungsphase Vorbild sein können bzw. Ideen zur eigenen Lebensgestaltung liefern. Wenn sie Erwachsene erleben, die als geoutete Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexuelle ein zufriedenes, erfülltes Leben führen, lernen sie Modelle kennen, die auch für sie eine positive Perspektive aufzeigen. So kann es für sie leichter werden, ihr eigenes Abweichen vom Mainstream anzunehmen. Dabei kommt es nicht nur auf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an, sondern gerade auch auf Menschen im kirchlichen und verbandlichen Umfeld wie LeiterInnen oder Verantwortliche in (Laien-) Gremien, die ihre abweichende sexuelle Identität nicht verstecken, sondern in einer selbstverständlichen Offenheit leben.“[20]

[1] https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1003386/osnabruecker-bischof-ueber-segnung-von-homo-ehe-nachdenken#gallery%260%260%261003386

[2] https://www.queer.de/detail.php?article_id=30416

[3] https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1003386/osnabruecker-bischof-ueber-segnung-von-homo-ehe-nachdenken#gallery%260%260%261003386

[4] Ebd.

[5] https://bistum-osnabrueck.de/homosexuelle/

[6] https://www.queer.de/detail.php?article_id=2774

[7] http://www.kath.net/news/10723

[8] https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/raus-aus-dem-hinterzimmer

[9] Ebd.

[10] http://gayinmay.de/event/gespraechsabend-kreuz-und-queer/

[11] http://gayinmay.de/der-verein-gay-in-may-e-v/

[12] Ebd.

[13] https://www.bistum.net/fix/files/990/artikel/doc/Beziehungspastoral%20Aussschreibung.pdf

[14] Ebd.

[15] http://www.kgv-bremen.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bildungswerk/Bildungswerk_Programm_4.2._Hj_2018.pdf

[16] https://khg-os.de/veranstaltung/kreuz-und-queer-nacht/

[17] Ebd.

[18] https://www.kljb-osnabrueck.de/projekte/nextgender.html

[19] Ebd.

[20] https://www.kljb.org/wp-content/uploads/2018/06/KLJB_7432_BUFO_3-2013_ENDVERSION.pdf , S.5.