Homo-Häresie in Limburg

Bischof Bätzing schützt den größten Häretiker Deutschlands: Ansgar Wucherpfennig

Berlin, 21.10.2018

Vollkommen zu Recht verweigert die römische Kongregation für das Bildungswesen unter Kardinal Versaldi dem größten deutschen Ketzer, dem Jesuiten Ansgar Wucherpfennig, das ‚Nihil obstat‘, also die kirchliche Unbedenklichkeitsbestätigung.

So kann er Gott sei Dank nicht weiterhin der Rektor der Jesuiten-Hochschule St. Georgen bleiben – und die Liberalen schäumen vor Wut!

Selten hat es eine solche Allianz des Bösen gegeben: Bischof, Ordensleitung und versammelte Professorenschaft wollen nur eines, nämlich die katholische Sexualmoral aushebeln.

Um die armen Homosexuellen geht es dabei gar nicht, nein, es geht um die breite Mehrheit der Katholiken, die mit der Kirchenlehre seit Jahrzehnten nichts anfangen können: Verhütungsmittel, Abtreibung, Wiederheirat Geschiedener, voreheliche Beziehungen – und als Deckmantel angebliche Menschenfreundlichkeit auch der kleinen Minderheit der Homosexuellen gegenüber.

Die gesamte überregionale weltliche Presse ist informiert und schießt aus allen Rohren: beten wir für den tapferen Kardinal Versaldi!

 

  1. Beleg: Bischof, Jesuiten-Provinzial und Professoren gegen Rom[1]

Wie alle vorher genannten Bischöfe in Deutschland geht Bischof Bätzing nicht mehr davon aus, dass Homosexualität eine schwere Sünde ist – und stellt sich offen gegen Rom.

Denn durch die Römische Bildungskongregation wird dem Rektor der Jesuiten-Hochschule St. Georgen, Ansgar Wucherpfennig, das ‚Nihil obstat‘ verweigert, also die kirchliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, wonach nichts der Lehre entgegensteht.

Und ein Trommelfeuer ohne Ende ergeht über das arme Kirchenvolk: Rom hat gesprochen – und alle widersprechen, bisher ungestraft.

In der Erklärung von Kirchen-, Ordens- und Hochschulleitung wird gar nicht erst versucht, Rom zu verstehen und den Ausgleich zu suchen.

Nein, es handelt sich um einen einzigen harten Konfrontationskurs. Die versammelten Irrlehrer lassen verlauten: „Auch der Limburger Bischof, Dr. Georg Bätzing, hat bereits sein Vertrauen gegenüber Wucherpfennig zum Ausdruck gebracht. Er sei ein brillanter Theologe, sei immer integer und loyal gegenüber der Kirche. Bätzing habe keinerlei Bedenken und hofft, dass Rom die Wahl des Ordens und der Bistümer akzeptiere.“[2]

Warum ist die geballte Wut so heftig?[3] Weil man ganz offen hofft, Rom durch Drohgebärden gefügig zu machen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen erwartet der deutsche Jesuiten-Provinzial Siebner:

„Ich bin zuversichtlich, dass die Unbedenklichkeitserklärung aus Rom bald kommt – so wie ich es stets gesagt habe. Die Entscheidung der Glaubenskongregation steht ja noch aus.“[4]

 

  1. Beleg: Pater Wucherpfennig für Homosexuellen-Segnungsfeiern[5]

In der Kirchenzeitschrift ‚Stimmen der Zeit‘(6/2018) darf der offene Irrlehrer Wucherpfennig ganz offen in einem Aufsatz ‚Der Frankfurter Vorschlag zu Segensfeiern‘, die Segnung von homosexuellen Partnerschaften fordern.

Dabei ergibt ein Vorschlag den anderen, denn der Jesuiten-Pater nimmt den Ball des Frankfurter Stadtdekans Johannes zu Eltz auf[6], der wiederum dem Pater seit 2015 die Homosexuellen-Seelsorge in der Frankfurter Stadtkirche erlaubt (s.u.).

Offen lobt er Bischof Bätzing für seine Diskussionsfreude:

„Das Neue an dem Frankfurter Vorschlag ist, dass der zuständige Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing, ohne sich mit dem Vorschlag zu identifizieren, die öffentliche Diskussion zugelassen hat und inzwischen auch ein vom bischöflichen Ordinariat koordinierter Diskussionsprozess anläuft. Mit dem Frankfurt-Limburger Schritt versteht sich die amtliche Kirche insofern neu, als sie zu den Segnungsfeiern in einem offenen Diskussionsprozess vom sensus fidelium (dem Sinn der Gläubigen) eine Antwort erfragt.“[7]

Offen lügt er dabei und meint: „Die Bibel jedenfalls kennt Homosexualität nicht als Kontrastbegriff zur Heterosexualität. Wenn Paulus in Röm 1,27 davon schreibt, dass Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen aufgegeben haben und in Begierde zueinander entbrannt sind, wird dies oft als neutestamentlicher Kronzeuge gegen Homosexualität angeführt. Dies lässt sich aber nur dann so verstehen, wenn man den Zusammenhang von Paulus‘ Argumentation überliest: Paulus spricht hier nicht von Liebe, sondern von gleichgeschlechtlicher Begierde.“[8]

Mit einem Wort: Paulus nennt die korrekten Termini wie ‚Knabenschänder‘(arsenokoitai) und ‚Lustknabe‘(malakoi), z.B. in I Kor 6,9[9] – und weiß dennoch nicht, worüber er spricht?

Nicht nur durch Platon ist so genannte homosexuelle ‚Liebe‘, die mehr als Begierde sein soll, durchaus bekannt. Vielleicht sollte Herr Wucherpfennig mal einen Wikipedia-Artikel lesen? So heißt es im Eintrag ‚Homosexualität im antiken Griechenland‘:

„Vor allem aus hellenistischer und römischer Zeit gibt es zahlreiche Gedichte, die die Knabenliebe zum Thema haben. Hier ist vor allem Straton von Sardis zu nennen, von dem viele Werke in der griechischen Anthologie erhalten sind, die an Eindeutigkeit oftmals wenig zu wünschen übrig lassen.“[10]

 

  1. Beleg: Artikel über Pater Wucherpfennig in FAZ vom 4.Mai 2017[11]

Das deutsche überregionale Qualitätsmedium ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ macht Werbung für offenen homosexuellen Lebensstil – mit katholischer Verbrämung.

Und diese ist in der Frankfurter Stadtkirche unter Stadtdekan Johannes zu Eltz möglich. Die Redakteurin lässt den katholischen Pater sprechen:

„Wir können das nicht verantworten, dass wir Menschen, für die die Homosexualität zur Identität gehört, von der Kirche ausschließen“[12]

Und:

„Wir sind keine Disziplinaranstalt.“[13]

Lapidar stellt sie dann fest:

„Die erwartete Kritik an der Frankfurter Stadtkirche und an dem Projekt ‚Homosexualität in der Kirche‘ blieb aus. Zumindest offiziell. Getuschelt wurde – so laut, dass auch Wucherpfennig das hörte. ‚Das war wie ein Schuss in den Rücken‘, erinnert er sich. Aber es gab auch Lob für den mutigen Schritt, die neue Haltung, und den Namen des Seelsorgeangebots: ‚Den Menschen sehen. Seelsorge für homosexuelle Männer und Frauen‘“.[14]

 

  1. Beleg: ‚Mit Offenheit und Wertschätzung – Seelsorge für homosexuelle Frauen und Männer‘[15]

Offen widerspricht Stadtdekan von Eltz der katholischen Sexualmoral auf den offiziellen Seiten des Bistums Limburg:

„Er wolle eine integrierende Seelsorge ermöglichen, wohl wissend, dass die katholische Kirche mit ihrer Lehre für homosexuelle Menschen oft schwer erträglich sei: ‚Aber durch Verdrängen ist der Sache nicht gedient!‘  Die Kirche müsse die Wirklichkeit wahrnehmen und Selbstkritik zulassen.“[16]

Mit einem Wort: nicht das Evangelium von der Vergebung der Sünden in Jesus Christus verändert den Sünder, sondern die Sünder verändern die Lehre des Evangeliums!

Noch deutlicher wird Pater Wucherpfennig:

„Zur umstrittenen Frage der Segnung homosexueller Paare unterstrich Pater Wucherpfennig, dass Paare seit vielen Jahren auch in der katholischen Kirche den Segen Gottes zugesprochen bekämen. Allerdings sei hier viel Feingefühl nötig, um die kirchliche Öffentlichkeit nicht zu überfahren und Schwulen doch die Möglichkeit einer Identitätsfindung innerhalb der Kirche zu eröffnen.“[17]

 

  1. Beleg: Segnung Homosexueller durch Pater Wucherpfennig[18]

In einem Interview mit der ‚Frankfurter Neuen Presse‘ vom 14. Oktober 2015 stellt der Redakteur lapidar fest:

„Ich habe gelesen, dass Sie homosexuelle Paare gesegnet haben. Warum hat die Katholische Kirche Homosexuellen gegenüber so eine ablehnende Haltung?“[19]

Und der Pater antwortet ganz unmittelbar und freimütig – ohne jede Scheu:

„Mein Eindruck ist, dass das tiefsitzende, zum Teil missverständlich formulierte Stellen der Bibel sind. Beispielsweise bei Paulus im Römerbrief.“[20]

Mit einem Wort: ja, er hat homosexuelle Paare gesegnet, weil er nicht widerspricht. Und Pater Wucherpfennig versucht sich in Tiefenpsychologie („tiefsitzende“) – und will dann gleich die Bibel umschreiben: die apostolische Kirche wird dann mal eben zur Wucherpfennigschen!

[1] https://www.sankt-georgen.de/button-menue/mediathek/nachrichten-aus-sankt-georgen/detail/provinzial-bischof-und-professorium-stehen-hinter-ansgar-wucherpfennig-sj-237/

[2] Ebd.

[3] https://www.kath.theologie.uni-mainz.de/2018/10/15/erklaerung-zur-verweigerung-des-nihil-obstat-fuer-ansgar-wucherpfennig/

[4] https://www.jesuiten.org/news/provinzial-entscheidung-der-kongregation-steht-noch-aus/

[5] https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/143-2018/6-2018/der-frankfurter-vorschlag-zu-segensfeiern/

[6] Ebd.

[7] Ebd.

[8] Ebd.

[9] Vgl. mein Buch ‚Homosexualität und Schöpfungsordnung‘, 153-160.

[10] https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität_im_antiken_Griechenland

[11] http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/homosexuell-katholisch-willkommen-seelsorgeangebot-in-frankfurt-14999359.html

[12] Ebd.

[13] Ebd.

[14] Ebd.

[15] https://frankfurt.bistumlimburg.de/beitrag/mit-offenheit-und-wertschaetzung-1/

[16] Ebd.

[17] Ebd.

[18] http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Prof-Wucherpfennig-was-macht-einen-guten-Jesuiten-aus;art675,2265963

[19] Ebd.

[20] Ebd.