Erzbischof Heiner Koch

Unser Erzbischof

Irrlehrer mögen den Ärger nicht – außer mit den eigenen Leuten, den Christen. Sie möchten am liebsten von allen geliebt werden. Er macht sich lieb Kind mit allen, die ihm im Weg sein könnten oder die zu überwinden sind.

In seiner Antrittspredigt zur Amtseinführung vor einem Jahr sagte er: 20150917amtseinfuehrungpredigt

Der Mensch hat nicht die Wahl, gläubig oder ungläubig zu sein.

Das klingt nett: alle sind gleich. Es verneint nur die urkatholische Lehre, nämlich die des freien Willens. Wiewohl wir alle Sünder sind, können wir uns durch die Predigt des Evangeliums (zuvorkommende Gnade) zu Gott hinwenden und innewerden, dass wir falsch gelebt haben. Damit wir uns bekehren können (schönes Wort!), benötigen wir die innewohnende Gnade des Heiligen Geistes, die uns sakramental in der Beichte geschenkt wird und unserem freien Willen zum Guten aufhilft (gratia cooperans).

Ganz anders als Erzbischof Heiner Koch lehrt der ‚Katechismus der Katholischen Kirche'(KKK 143):

Durch den Glauben ordnet der Mensch seinen Verstand und seinen Willen völlig Gott unter. Er gibt Gott, der sich offenbart, mit seinem ganzen Wesen seine Zustimmung.

Der Glaube, den wir Katholiken mit Papst und Lehramt bekennen, ist nicht der gleiche, den Erzbischof Heiner Koch meint.

Der katholische Glaube hat immer auch einen Vernunftanteil – wir können Gott bis zu einem gewissen Grade verstehen. Und deswegen können wir auch von Gott reden – und die guten Priester und Bischöfe Gottes Wort predigen.

Bischof Heiner Koch predigt nicht, sondern sagt:

In diesem Suchen bitte ich auch Sie, die Ungetauften, und Sie, die Sie einer anderen Religion angehören, mit uns zu gehen. Wir sind dankbar für Ihre Lebenserfahrungen.

Wenn das nicht demütig und nett klingt: alle eins, die Allversöhnung.

Die katholische Kirche lehrt Anderes: der Glaube ist Gehorsam, weil er auf das Wort lernen lehrt. Der Katechismus lehrt (KKK 144):

Im Glauben gehorchen [ob-audire] heißt, sich dem gehörten Wort in Freiheit unterwerfen, weil dessen Wahrheit von Gott, der Wahrheit selbst, verbürgt ist.

In einem Wort: das Evangelium predigen, heißt Mission zu treiben, also Menschen, die nicht oder anders glauben, zu der einen Wahrheit in Jesus Christus zu führen.

Bischof Heiner Koch predigt nicht, er stellt Meinungen nebeneinander. Innerhalb der katholischen Kirche würde man ihn einen Moderator nennen. Außerhalb der Kirche verleugnet er den Wahrheitsanspruch Jesu und den Missionswillen der Kirche.

Nein, Herr Bischof Heiner Koch, die Allversöhnung wurde immer wieder von der Kirche verworfen. Es gibt die Hölle; und es ist Ihre Pflicht, endlich das Evangelium von der Umkehr zu predigen:

Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert.(KKK 1035)

Heiner Koch ist auch Familienbischof. Und als solcher für die Kinder zuständig. Ein Randthema sind sicher auch Gruppen mit Menschen, die gleichgeschlechtliche Zuneigung empfinden.

In einem Beitrag für ‚Radio Vatikan‘ ( bischof-koch-zur-anerkennung-homosexueller vom 10.10.2015 meint er:

Mir ist es ein besonderes Anliegen, weil wir auch in Berlin homosexuelle Menschen haben, die sehr stark zu ihrem christlichen Glauben stehen und dafür von ihren homosexuellen Gemeinschaften scharfe Kritik und Vorhaltungen bekommen, wie sie eigentlich als Homosexuelle noch mit der Kirche verbunden bleiben.

Es ist sehr richtig, den Christen Mut zuzusprechen. Mut zu sprechen kann man immer auch den Menschen, die bisher Gott ausgewichen sind, natürlich.

Nur: Bischof Koch spricht von Christen

als Homosexuelle,

also von Menschen, die sich immer über ihre gleichgeschlechtliche Sexualität definieren. Wenn Mafiosi in Italien es lieben, vom Priester besonders gesegnet zu werden, weil sie die Kirchenkasse füllen, dann muss der Priester Abstand halten, denn Kriminalität darf er offiziell nicht segnen.

Wenn Christen von ihren ungeordneten Verhältnissen nicht lassen möchten, egal ob Ehebrecher, Kriminelle oder Homosexuelle, dann darf die Kirche die Vergebung nicht sprechen.

Es ist geradezu die Pflicht bis zuletzt die Wahrheit zur Geltung zu bringen: ich bin ein Sünder und kann umkehren – und du kannst es auch.

Die Irrlehrer verschütten die Frohe Botschaft der Umkehr – und wollen billiges Lob am Rande des Sarges. Widerlich.

Nun, die Frohe Botschaft für Irrende ist: eure Irrlehre kann erkannt werden – und ihr könnt Buße tun.

Lasst uns für unseren Erzbischof beten! In einer wirren Zeit darf er nicht alleine stehen, sondern muss auf uns zählen können!