Satanszeichen an Berliner Bischofskirche

Öffentliche Verwahrlosung von St. Josef im Wedding

7.April 2019

Liebe Schwestern und Brüder des Kirchenvorstandes St. Joseph,

seit dem Spätsommer des letzten Jahres besuche ich mindestens einmal wöchentlich Ihre Kirche, weil St. Hedwig wegen Renovierung geschlossen wurde. Dabei fällt mir besonders das Hauptportal ins Auge (s. mein beigelegtes Foto):

  • Das Graffiti ‚666‘ ist ein Symbol für den Teufel, wie es die Offenbarung des Johannes bezeugt (Offb 13,18).
  • Die Steinflechten auf den Treppenstufen dürften wohl seit reichlich einem Jahrzehnt dort wachsen.

Ich frage mich bei jedem Gottesdienstbesuch neu:

  • Was werden die vielen nicht-christlichen Nachbarn von St. Joseph denken, wenn Sie an diesem grob verwahrlosten Kirchengebäude vorbeigehen?
  • Was wird das Weddinger Ordnungsamt denken, wenn es Werbung für den Satanskult an Weddings größer Kirche sieht?
  • Wie abgestumpft müssen wir Berliner Katholiken sein, wenn es möglich ist, dass dieser Zustand gewiss länger als zehn Jahre andauert und an großen Feiertagen viele Hundert Menschen durch diese Kirchportal strömen?

Von einer Anzeige wegen Nicht-Entfernung eines gotteslästerlichen Symbols nach Paragraph 118 des ‚Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten‘ sehe ich natürlich ab – desgleichen von einer Anzeige nach Paragraph 166 des Strafgesetzbuches.

 

Stattdessen appelliere ich nur an Ihr minimalstes ethisches Empfinden, dass dieser Schandfleck gegen die guten Sitten verstößt.

 

Gottes reichen Segen wünscht Ihnen

 

Ihr

Stephan Gröne

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