Heiliger Vater: bitte verhindern Sie die deutsche Nationalkirche!

Schenken Sie uns das versprochene Lehrschreiben gegen die Gender-Ideologie

Berlin, 1. Mai 2019

Eure Heiligkeit, lieber Heiliger Vater,

ich freue mich heute sehr, den Stellvertreter Jesu auf Erden zu treffen. Als ich vor zwölf Jahren zur katholischen Kirche übertrat, war genau das der Hauptgrund: der Felsen Petri und die unzerstörbare christliche Lehre, wie sie der wunderbare Katechismus lehrt! Meine damalige protestantische Kirche hatte den Jahrtausenddammbruch der Segnung Homosexueller beschlossen: als wäre die Lehre Christi ein Spielball des Zeitgeistes.

Jetzt beten und hoffen zahlreiche gläubige Katholiken, zu denen ich mich zähle, dass Sie die gute christliche Lehre gegen die Gender-Ideologie bekräftigen. In einer Meldung von VaticanNews vom 13.März 2018 ist davon die Rede, dass die Glaubenskongregation „ein weiteres, tiefergehenderes Dokument über die anthropologischen Aspekte dieser Theorie“[1] vorbereiten würde.

 

  1. Gender-Enzyklika: logische Weiterführung von Amoris laetitia

Ein solches Lehrschreiben wäre rein logisch als Konkretisierung von Amoris laetitia zu verstehen[2]: es ginge um die Abwehr von Ideologien, die die Familie in ihrem Kern bedrohen. Eine jede menschliche Gesellschaft, egal, ob kapitalistisch oder sozialistisch, Demokratie oder Diktatur, braucht zu ihrem Fortbestand grundlegend die Ein-Ehe von Mann und Frau, weil nur so Kinder gezeugt werden können.

Sicherlich haben Sie von der breiten Volksbewegung Manif pour tous aus Frankreich gehört: alle Schichten des Volkes – auch die sexuellen Minderheiten – können rein über die Vernunft verstehen, dass die Stabilität einer Gesellschaft, ja ihr Überleben, nur über die Familien möglich ist.

 

  1. Ausdrückliche Nennung der sexuellen Minderheiten: einmalig in Kirchengeschichte

Sicher ist es mehr als ratsam, das Evangelium gerade in Bezug auf die sexuellen Minderheiten zu entfalten, denn die katholische Kirche ist der einzige wirkliche Freund der armen Menschen, die mit ihrer sexuellen Orientierung niemals glücklich werden können.

Und die katholische Kirche ist an der Seite dieser wahrhaft Armen, weil nur wir Christen für die Würde und die Rechte all dieser Menschen kämpfen. Erinnern wir uns: in anderen Teilen der Welt werden Homosexuelle von Klippen gestoßen oder an Baukräne aufgehängt.

Wer die menschliche Gesellschaft überhaupt will, muss der Menschheitslehre über die Familie als Keimzelle jeder Gesellschaft zustimmen. Hier allein liegen gewaltige Möglichkeiten gerade der Evangelisierung: Christus oder Barbarei!

Der Mensch ist vor allen Dingen eine liebesfähige Person: nicht die Sexualität prägt uns, so dass wir nicht ein Spielball unserer sexuellen Triebe sind. Das Evangelium von der Vergebung der Sünden ist konkret oder es ist nicht. Wir dürfen den sexualisierten Menschen das Wort der Umkehr nicht vorenthalten, nur weil es schwierig erscheint: Das Evangelium gilt allen Menschen – den Homosexuellen, Ehebrechern, Sadomasochisten, Sodomisten, Pornografie Süchtigen etc.

Sinnvoll ist es sicher, bei NARTH (amerikanische Vereinigung für die Umkehr von Homosexuellen) nachzufragen, inwiefern es inzwischen Heilige gibt, die einen homosexuellen Hintergrund hatten.

 

  1. Institutionalisierte Homo-Häresie: Sonderfall Deutschland

Das mitarbeiterstärkste Unternehmen (600.000) in Deutschland ist die Caritas, die quasi ein Staatsunternehmen ist, weil sie vielfältige soziale Aufgaben übernimmt und dafür mit Steuergeld bezahlt wird, aber unter Aufsicht der Bischöfe steht. Jede Veränderung der öffentlichen Meinung hat ihre unmittelbare Auswirkung auf die Caritas, spätestens dann, wenn staatliche Gesetze sich ändern.

Weil die deutschen Bischöfe den öffentlichen Konflikt vollkommen vermeiden[3], passen sie im Gegenzug die katholische Lehre den deutschen Verhältnissen an. In mindestens 13 Bistümern wird öffentlich auf den Homepages geleugnet, dass ausgelebte Homosexualität Sünde ist (man könnte von einer „Homo-Häresie“ sprechen). Dazu habe ich Kardinal Ouellet 15 Einschreiben samt aller Dokumente geschickt – ohne jede Rückmeldung (s. meine Liste im Anhang).

Ich versichere Sie meines Gebetes und meiner unbedingten Treue zum Nachfolger Petri!

Mit der persönlichen Bitte um Ihr Gebet und Ihren apostolischen Segen!

Ihr

Stephan Gröne

Liste aller Einschreiben (Brief und Papier-Ausdruck aller Beweisdokumente) an Kardinal Ouellet, den Apostolischen Nuntius in Deutschland und den Diözesan-Bischof; die Beweisführung ist online einsehbar: https://herrgroene.blog/category/homo-haeresie/

  • August 2018: Bischof Koch (Berlin)
  • August 2018: Kardinal Marx (München)
  • August 2018: Kardinal Woelki (Köln)
  • September 2018: Bischof Burger (Freiburg)
  • September 2018: Bischof Wiesemann (Speyer)
  • September 2018: Bischof Genn (Münster)
  • Oktober 2018: Bischof Fürst (Rottenburg-Stuttgart)
  • Oktober 2018: Bischof Overbeck (Essen)
  • Oktober 2018: Bischof Ackermann (Trier)
  • Oktober 2018: Bischof Bätzing (Limburg)
  • Oktober 2018: Bischof Kohlgraf (Mainz)
  • November 2018: Bischof Bode (Osnabrück)
  • November 2018: Bischof Feige (Magdeburg)

An Kardinal Ouellet, den Apostolischen Nuntius und die verantwortlichen Kleriker:

  • September 2018: Katholisch.de (Pater Langendörfer)
  • November 2018: Caritas Deutschland (Neher)

[1] https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-03/gender-vatikan-vortrag-amoris-laetitia.html

[2] In Al 56 sind Sie bereits auf die Gender-Theorie eingegangen.

[3] Anders als die argentinischen, französischen, kroatischen, polnischen und slowakischen Bischöfe.

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