Wir Berliner sollen nicht trauern können?

Da stehen wir mutterseelenallein: und die anderen zeigen mit dem Finger auf uns – geht’s noch?

Jetzt mal ehrlich: gut vier Wochen sind es jetzt her, da fuhr ein islamistischer Terrorist mitten in den Westberliner Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Gedächtnis-Kirche, in der alten City-West; dabei starben zwölf unschuldige Opfer.

Und in meiner Lieblingszeitung ‚Die Welt‘ muss ich lesen, wir Berliner hätten kein Mitgefühl: Die Welt: Berliner ohne Mitgefühl

Da beeilte sich die neue Berliner Stadtregierung unter Dunkelrot-Blutrot-Vegangrün bloß nichts falsch zu machen und tat: gar nichts!

Die religiöse Elite zelebrierte politisch-korrekt religiösen Einheitsbrei – ein Multi-Kulti-Gottesdienst mit einem gut sichtbaren moslemischen Iman genau in der Mitte: Christlicher Input war Fehlanzeige, christliche Trauer im Namen des Kreuzes nicht möglich!

Die Regierung Merkel konnte so fünf Tage vor Weihnachten keinen Eklat gebrauchen – und tat: gar nichts!

Und was taten wir Berliner: wieder einmal mit Geduld und Spucke alles! An vielen Ecken rund um den Breitscheidplatz durften wir ein bisschen trauern.

Und in den Kirchen überall in Berlin waren Kerzen aufgestellt.

Und auf den Friedhöfen: plötzlich mitten in Lankwitz im hintersten Winkel ein großer Kreis voller brennender Kerzen.

Atze meint: wer unser Herz nicht sehen will, weil er offizielle Trauerakte und Mahnwachen nicht will, darf uns Herz nicht beleidigen!

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