Die vier Kardinäle haben mit ihren dubia recht!

Die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene durch ‚Amoris laetitia‘

Der heilige Apostel Paulus betont glasklar, dass es ein Gebot unseres Herrn ist, dass Geschiedene nicht wieder heiraten dürfen. Er schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther, siebentes Kapitel, Verse 10f:

Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen – und wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann – und der Mann darf die Frau nicht verstoßen.

Ja, es ist das Gebot unseres Herrn Jesus Christus, das er vor einer großen Volksmenge gegeben hat: es ist seine schönste Predigt gewesen, die auf dem Berge (Matthäus, 5.Kapitel, Vers 32b):

wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Das sind klare Worte: nicht im Winkel gesprochen, sondern vor den neubekehrten Heiden (Paulus) und vor einer Volksmenge frommer Juden.

Wie der Heilige Vater Franziskus sein Lehrschreiben ‚Amoris laetitia‘( Amoris laetita auf Deutsch ) selbst versteht, gibt er deutlich zu erkennen.

Zum einen lobt er einen Theologen, der die kirchenkritische ‚KirchenVolksBewegung‘ mitgründete, Bernhard Häring (vgl. kath.net: Papst lobt liberalen Theologen ).

Und zum anderen lobt er gerade die argentinischen Bischöfe, die in einem Hirtenbrief nicht nur die Kommunion für die geschiedenen Wiederverheirateten zu lassen, sondern diese auch in die Gemeinde integrieren wollen.

Lifesite-News übersetzt aus dem Spanischen ( Übersetzung des Briefes der argentinischen Bischöfe ):

a greater presence in the community, participation in groups of prayer or reflection, commitment to various ecclesial services

Mit einem Wort: das glasklare Gebot Jesu verliert an Wert – und das Lehramt an Bedeutung. Es folgt das protestantische Prinzip frei nach Luther: jeder ist sich selbst ein Papst!

Wenn in den Gemeinden alle an der Kommunion teilnehmen dürfen: warum sollen die Rechtgläubigen dann noch die Härte auf sich nehmen, ohne Partner zu sein, wenn sie sich haben scheiden lassen?

Und: kann das Lehramt ein Gebot Jesu aushebeln? Doch wohl nicht.

Atze ätzt: Es soll eigentlich nur die bisherige schein-katholische Praxis in vielen Gemeinden der Welt kirchenrechtlich abgesegnet werden, denn den Mischmasch gibt es doch schon seit Jahrzehnten, nicht wahr?

Und das soll barmherzig sein? Nein, gewiss nicht. Der Weg der Umkehr zu Jesus selbst wird nur verstellt.

 

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