Prälat Imkamp setzt sich für christliche Flüchtlinge ein

Atze meint: gut katholisch, weil für die geflüchteten Christen

Endlich einer, der sich für alle, also für die Allgemeinheit (katholisch=allgemein) einsetzt und dabei die Erzbischöfe Koch (Berlin) und Marx (München) kritisiert: warum zählen die eigenen Glaubensgenossen nicht – und sind besonders schützenswert, Minderheiten wie Homosexuelle aber schon?

http://kath.net/news/53926

09 Februar 2016, 06:00

Prälat Imkamp: Kirchen Teil einer ‚Basta-Republik‘
Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild kritisiert Berliner Erzbischof, weil dieser ein Asylanten-Heim für Lesben und Schwule besucht hat: „Wieso zählt das Schutzbedürfnis eines verprügelten Schwulen mehr als das eines verprügelten Christen?“

Augsburg (kath.net)
Prälat Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild (Foto), hat in einem Interview mit den „Mittelschwäbischen Nachrichten“ die Berichterstattung über Flüchtlinge im deutschen Sprachraum kritisiert. Erst nach den Ereignissen in Köln sei es hier zu einem Umdenken gekommen. „Die Debattenkultur ist durch Ausgrenzung, Schweigespirale und Diskussionsverbote gekennzeichnet“, erklärt Imkamp gegenüber der Zeitung und kritisiert in dem Zusammenhang auch die Kirchen in Deutschland. Diese seien Bestandteil einer „Basta-Republik“. Konkret kritisierte Imkamp in den Zusammenhang den Münchner Erzbischof Reinhard Marx und den Kölner Erzbischof Rainer Woelki, weil sich diese an der Begrüßungsshow der Willkommenskultur intensiv beteiligt haben. „Der Erzbischof von München erklärt der CSU-Fraktion, wie großartig die Bundeskanzlerin ist und beim CDU-Jahresempfang in Köln erklärt der ortsansässige Erzbischof, etwas weniger differenziert, das Gleiche.“
Heftig kritisierte Imkamp auch für den Berliner Erzbischof Koch und die deutsche Caritas: „Wenn der Präsident des deutschen Caritasverbandes sich gegen eine bevorzugte Aufnahme von Christen wendet und kirchliche Funktionäre Schutzräume für christliche Asylanten ablehnen, der Erzbischof von Berlin aber genau ein solches Asylanten-Heim für Lesben und Schwule besucht, dann stellt sich dem bravsten Christen die Frage: Wieso zählt das Schutzbedürfnis eines verprügelten Schwulen mehr als das eines verprügelten Christen? Weil die einen eine Lobby haben, und die anderen nicht?“

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