Björn Höcke: mit einem Schuss durch die Knie in die Brust

Atze ätzt 2 (21.12.2015)

Seit Bernd Lucke erleben wir nun die 2.Selbsthinrichtung eines talentierten AfD-Politikers. Statt einer öffentlichen Diskussion in der AfD, gibt es Maßregelungen und Drohungen durch eine bürokratische Parteiführung, die offensichtlich völlig unfähig ist, einen guten Streit auszutragen.

Auf dem Rittergut Schnellroda hielt unser Don Quichotte auf einer Tagung des selbst ernannten ‚Instituts für Staatspolitik‘ Ende November einen Vortrag über den ‚Ansturm auf Europa‘.

Er meinte sagen zu müssen, dass in Europa der

„lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp“ auf den „selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp“(TS, 14.12,15) treffe.

Unschwer ist hier die Nazi-Terminologie zu erkennen:

  • europäische ‚Herrenmenschen‘ gegen afrikanische ‚Untermenschen‘, denen man erst mal das Arbeiten beibringen muss (‚Arbeit macht frei‘).

Aber:

  • Lebensbejahende Großfamilien waren in Deutschland bis vor 100 Jahren der Normalfall
  • Es war die lebensbejahende 68-er-Bewegung, die für Verhütungsmittel kämpfte – und gewann
  • Der ‚Pillenknick‘ (s. obige Grafik) zeigt, dass wir die lebensbejahenden Familien (mehr als 2 Kinder) erst seit rund 30 Jahren verloren haben
  • Fazit: Eine irgendwie geartete genetische Spekulation über Kontinente hinweg ist lächerlich

Die Frage des Tages:Was ist mit einem Politiker anzufangen, der die vollkommene Vergreisung Europas nicht als größten anzunehmenden Gau sieht, sondern von irgendwelchen Afrikaner redet (wie Lutz Bachmann von den ‚afrikanischen Horden‘), von denen eigentlich zu lernen ist?

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